Herbert Stiegler

Herbert Stiegler
Geboren: 1959 in Eisenerz


Durch Zufall zur Malerei gekommen
Autodidaktischer Beginn
Danach Ausbildungen in Wien
bei Zako Eichinger und Mag. art Gertrud Wesner
in der Kunstakademie Bad Reichenhall
bei Gerhard Almbauer, Sigi Braun und Hermann Nitsch
sowie in der Akademie der bildenden Künste in Kolbermoor
bei Peter Casagrande, Alfred Hansel, und Peter Tomschiczek


Arbeitet vorwiegend mit Acryl, aber auch mit Ölfarben, Sand, Lack und Strukturpasten.
Diverse Ausdrucksformen – zu Beginn fast ausschließlich gegenständlich – in letzter Zeit immer mehr zur abstrakten Bildsprache gefunden.


Der Einfluss der Lehrmeister ist zum Teil in einigen Bildern noch spürbar.
Die Entstehungsweise der Arbeiten ist sehr unterschiedlich. Einerseits wird nach einer exakten Vorzeichnung jede Farbmischung und jeder Pinselstrich genauestens geplant.


Gegensätzlich dazu die andere spontan-experimentelle Vorgehensweise. Im Vorfeld entsteht lediglich eine grobe Skizze der Grundform. Häufig entwickelt sich aus einem hingeworfenen Strich eine Figur – am Ende dieses Entwicklungs- und Transformationsprozesses entsteht ein Ergebnis, das aus dem anfänglichen Element nicht ablesbar war.
Obwohl die Farbigkeit nicht etwa zufällig, sondern in Hinsicht auf die psychologische Wirkung bewusst gewählt ist, tritt sie gegenüber der Formensprache in den Hintergrund.
„Die Kunst ist sowohl in meinem Kopf als auch in meinem Werk, wobei der Betrachter nur das Werk zu Gesicht
bekommt.“