Alexandra Mohr

Seit 2003 bis heute arbeite ich als Auftragskünstlerin, fünf Jahre davon war ich
für eine Galerie tätig, die ich mit den neuesten Trendrichtungen der Malerei
versorgte, ich blieb im Hintergrund, entschied mich bewusst gegen
Ausstellungen. Erst Ende 2018 war die Zeit reif und ich entschloss mich und
meine Werke der Öffentlichkeit zu zeigen.

September 2019 war meine erste Gemeinschaftsausstellung im Exerzierhaus
die ART EXPO INTERNATIONAL INGOLSTADT.
Meine Inspiration sind Menschen und die Zeit in der wir leben.
Meine großformatigen Bilder der Serie, „Die Zeiten“ entstanden alle 2020 und
erzählen einen Vorgang, den jeglicher Mensch kennt und uns alle umgibt.
Wir sind alle miteinander verbunden/verschlungen/verwickelt, egal welche
Hautfarbe, Religion und Kultur wir angehören, wir leben alle in dieser Zeit….im
Jetzt, Hier in diesem Moment schaust Du Dir das Bild an und wirst selbst ein
Teil von diesem Bild. Erst jetzt hat das Bild seine Vollständigkeit erhalten, da
jeder Betrachter seine eigene Geschichte und Empfindung in das Werk
integriert und es damit mit dem allgegenwärtigen Leben verwebt, das keine
Grenzen kennt und unendlich ist!
Die Zeit ist immer im Fluss, in Bewegung, es gibt keinen Stillstand. Die
Anwesenheit wird zur Vergangenheit und die Zukunft wird mit einer
Erwartungshaltung betrachtet.
Ich möchte mit meinen Bildern den Betrachter anregen, das einmalige „Jetzt“,
in diesem Moment bewusst zu erleben und einmal inne zu halten, um diese
eigene Energie zu spüren, die uns vereint.

Das „Schlüsselbild“ meiner Serie mit dem alles begann „Past, Present, Future“
gewann den „Finalist Award“der CAMELBACK GALLERY (Arizona/USA 2020)
Desweiteren habe ich 2021 eine Solo Online Exhibition gewonnen bei ART
SHOW INTERNATIONAL GALLERY ( Los Angeles, California)
https://www.artshowinternational.com/artists/alexandra-mohr
Eine Gemeinschaftsausstellung mit acht großformatigen Werken, vertreten
durch Pashmin Art Gallery (Hamburg) im HONG ART MUSEUM (China,
Chongqing) vom 23.09-24.11.2021

Auszug aus der Artcritic Dr. Peter Schütt (Germany, Hamburg, May 2021):
Angesichts dieser Fülle der Gesichter hat sich Alexandra Mohr vor einigen Jahren entschlossen,
mit ihrer Kunst das bisherige Darstellungsverfahren im Brechtschen Sinne zu „verfremden“ und
auf den Kopf zu stellen. Sie war es leid, der Überzahl der individuellen, auf den einzelnen
Menschen zugeschnittenen Porträts noch eine weitere Serie hinzuzufügen. Stattdessen hat sie
das Gesicht des Menschen an sich entdeckt, als Projektionsfläche, als Ausdruck, als Sinnbild
für Gefühle, Stimmungen und innere Bewegungen, die sie selbst, aber auch andere Menschen
umtreiben. Getrieben und geleitet von eigenen Bedrängnissen und Erfahrungen, hat sie sich
freigemacht von der konventionellen und kommerziellen Kunstproduktion und sich zu einer
eigenen expressiven und eruptiven Ausdrucksform durchgerungen. Sie hat endlich zu sich
selbst, zu den eigenen schöpferischen Quellen, zurückgefunden und so sich selbst neu erfunden.
Sie hat sich selbst erfunden und zugleich dem Gesicht des Menschen ein neues Gesicht
gegeben: ein Gesicht, das nicht länger einem einzelnen Menschen gehört, sondern ein Gesicht,
in dem sich die ganz Menschheit wieder finden kann

Website: www.artmohr.de
Email: alexandra@artmohr.de