Emmerich am Rhein

PAN kunstforum

Emmerich am Rhein – 2023 – eine Stadt ist Kunst!

Wir sind aus Emmerich am Rhein retour und waren überwältigt von der liebenswerten Stadt mit ihren gepflasterten Straßen und Gassen, von der sehenswerten Rheinpromenade mit ihren zahlreichen Cafes und Restaurants und vor allem vom PAN-Kunstforum, das sich imposant im Zentrum der Stadt erhebt, als wäre es von einem anderen Stern.

Eine ehemalige Schokoladenfabrik wurde zu einem modernen Museum umgebaut, welches ihresgleichen sucht.

Wir haben schon sehr viele Museen in großen und kleinen Städten gesehen – aber das PAN schlägt alles bisherige. Modernste Architektur verbunden mit einem großzügigem Fabriksgebäude welches nach KUNST ruft!

Das Wahrzeichen der Stadt ist die Rheinbrücke, auch liebevoll „Golden Gate des Niederrheins“ genannt. Sie wurde 1965 dem Verkehr übergeben und hat eine Gesamtlänge von 1.228 m. Die Pylonen sind 77 m hoch. Zwischen den Pylonen beträgt die Spannweite 500 m. Sie ist mit diesen Maßen die längste Hängebrücke Deutschlands. Ein besonderes Erlebnis ist die Befahrung tagsüber mit Blick auf die Skyline der Hansestadt und die Rheinwiesen, aber auch nachts, wenn man durch die rot beleuchteten Bögen hindurch fährt.

Auch die neue Rheinpromenade hat sich nach ihrem Umbau zum Wahrzeichen der Hansestadt gemausert. Sie ist mehr als 1 km lang und eint verschiedene Abschnitte vom Stromland über Wohnmeile, Gastronomischer Meile bis hin zum Rheinpark. Die Gäste genießen das maritime Flair beim Flanieren entlang der Promenade, von den zahlreichen Restaurants und Cafés oder den kostenfreien Strandkörben aus. Der Blick schweift über Vater Rhein, die zahlreichen Schiffe, die Rheinwiesen oder auch den Sonnenuntergang hinter der längsten Hangebrücke Deutschlands, unserer Golden-Gate des Niederrheins.

Das Pegelhäuschen zu Beginn der Rheinpromenade ist ein kleines Häuschen mit einer großen Uhr, die den Emmericher Pegel anzeigt. Die Uhr ist so groß, dass sie von den vorbeifahrenden Schiffen aus gelesen werden kann. Ein Text neben dem Häuschen erklärt, wie die „Uhr“ gelesen werden muss. Der Rheinpark am Ende der Promenade ist die grüne Lunge der Stadt, hier befinden sich das Kriegerdenkmal, das Haus im Park mit seinen Kunstausstellungen, Kinderspielplätze, diverse Skulptuen, die PKW-Absetzstelle für die Berufsschifffahrt. Vom Park aus ist ein interessanter Blick auf das bunte Treiben im Containerhafen möglich.

 

Rathaus mit Emmericher Gobelin
Das Rathaus am Geistmarkt wurde 1938/39 im neogotischen Stil erbaut, im Krieg zerstört und nach altem Vorbild wieder errichtet. In seinem Ratssaal befindet sich der Emmericher Gobelin, ein Wandteppich, der aus niederrheinischen Naturprodukten gefertigt worden ist und die in Emmerich ansässige Industrie darstellt. Der bekannte Emmericher Künstler Bernd Terhorst (gest. 1986) entwarf 1940/41 diesen Gobelin, seine Ehefrau Elisabeth (gest. 1956) führte die Webarbeiten aus. Erst nach 10 Jahren Wirkwerk – mit einer kriegsbedingten Unterbrechung – konnte man das Prachtstück seiner Bestimmung übergeben.

 

Geistmarkt
Der Geistmarkt liegt im Stadtkern von Emmerich am Rhein. Erstmals wird der Name „Geest“ des höher gelegenen Bereichs im Jahre 1349 genannt. Dort fand lange Zeit der Wochenmarkt statt. Heutzutage finden hier die Kirmes und traditionelle Schützenparaden statt.

 

Steinstraße
In der Steinstraße 15 – 19 befinden sich die ältesten Häuser der Stadt, die den zweiten Weltkrieg überstanden haben und unter Denkmalschutz stehen. Die Namen „de wette Telder“ und „Zum goldenen Pfau“ sind ein Hinweis auf die Namensgebung anstelle der heute üblichen Hausnummern.

 

Alter Markt
Der Alte Markt wird wegen seiner Backsteinpflasterung im Volksmund auch „Roter Platz“ genannt. Hier schmückt ein Brunnen das Stadtbild. Dargestellt ist ein Fährmann auf einer Säule. Dieses Kunstwerk wurde von Dieter von Levetzow geschaffen (Plastik: Bronze, Brunnen: Stein; November 1989). Das auffällige Gebäude mit dem hohen Treppengiebel auf dem Alten Markt ist der Hof von Holland. An dieser Stelle hat bis Anfang des 15. Jahrhunderts das erste Rathaus der Stadt gestanden. Später entstand hier ein Patrizierhaus, in dem im 19. Jahrhundert das erste Hotel der Stadt eingerichtet wurde.

 

Schlößchen Borghees
Zwischen Wiesen und Kopfweiden liegt im Borgheeser Wald das Haus Borghees mit idyllischer Außenanlage. In der Bevölkerung wird es liebevoll Schlösschen Borghees genannt. Nach wechselvoller Geschichte ist es heute ein kleines „Kulturzentrum“ der Stadt Emmerich am Rhein. Neben Ausstellungen junger, noch unbekannter Künstler werden die außergewöhnlich schönen Räume auch von etablierten Künstlern genutzt. Hobbyschriftstellern und Laienmusikern wird hier ein Forum geboten. Besonders bekannt ist das Schlösschen auch aufgrund seines Weihnachtsmarktes mit besonderem Flair.

Drususbrunnen Hoch-Elten (Ortsteil Elten)
In unmittelbarer Nähe der Stiftskirche befindet sich der sagenumwobene 57m tiefe Drususbrunnen. Er versorgte das Damenstift und die ehemalige Burg sowie bis 1931 und nach dem 2. Weltkrieg auch die Bevölkerung auf dem Eltenberg mit Wasser. Die „Brunnengeister“ freuen sich am Wochenende den Gästen die Geschichte und Architektur des Brunnens zu erläutern.

 

Niederrhein Destille (Ortsteil Dornick)
In der kleinsten gewerblichen Verschlussbrennerei Deutschlands haben Freunde guter Destillate die Gelegenheit, bei der Obstbrennerei hautnah dabei zu sein. In der kleinen gemütlichen Verkostungsstube können Sie sowohl die Produkte mit Blick auf die Braunanlagen verkosten als auch erwerben. Die Niederrhein Destille ist Donnerstags und Freitags immer von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Von Januar bis März ist an Samstagen von 10:00 bis 13:00 Uhr geöffnet. Zwischen April und Dezember ist die Destille Samstags sogar von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

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