Kunst kommt nicht vom können sondern vom Müssen (Arnold Schönberg)

das trifft es bei mir ganz gut. Der Drang nach Kreativität, sich beschäftigen mit verschiedensten Materiallien, Formen und Praktiken ist ein ungeahnter Kosmos von Möglichkeiten und Varianten die einen Zeit und Raum vergessen lassen. Dieser geschätzte Zustand des hier und jetzt mit seiner seelenreinigenden Wirkung kann mir nur die Kunst bieten. Stundenlang einsam an einem Bild zu malen aber nie allein zu sein, Gedanken, Gefühle und Empfindungen im minütlichen Wechsel, unentschlossenheit und mutiges zerstören gehören genauso dazu wie tagelanges grübeln oder der schnelle Strich. Diese Facettenvielfalt und ungewissheit fordert einen ständig heraus und doch beruhigt es weil man spürt es kommt von innen, von selbst, ohne zwang und ohne pflicht. Als Autodidakt entwickelt man eine ganz eigene Herangehensweise und löst seine Herausforderungen auf Wegen die ein geschulter niemals gehen würde, was die chance in sich bürgt eine ganz eigene Ausdrucksform zu finden und dadurch erkennbar, im besten Falle einzigartig zu werden.

Schon immer skizzier ich auf alles was zum passenden Zeitpunkt vor mir liegt. In der Folge vor ca.30 Jahren, entdeckte ich für mich in vielen alltäglichen Werkstoffen gestalterisches Potenzial das mich dazu brachten Colagen zu fertigen die auch zu dieser Zeit schon ihre Liebhaber fanden. Jahre später ergab sich für mich die Möglichkeit in der Eventgastronomie sich an größeren Flächen und Räumen auszutoben. Von Wandmalerei über fertigen von Bannern oder gestalten von Decken, Böden und Fluren, alles im ständigen Wandel zum Teil im wöchentlichen wechsel. Als sich weitere Jahre später ein soliderer Lebensstil durchsetzte kam ich zur Leinwand und zurück zum Malen und Gestalten. Dieser Stilneutraler Anfang brachte mich zum Kubismus, nichts aussagen zu müssen, einfach zu wirken, neues zu schaffen und sich nicht am vorhandenen zu orientieren. So entstehen Innenwelten aus Geometrie, Grafik und unmöglichen Formen, in den unterschiedlichsten Farbvariationen und Techniken. Der Drang des Lernens machte den übergang zum Surrealismus für mich sanft und die Freude zu knalligen Farben brachte schließlich die popArt in mein wirken. Bis heute fällt es mir schwer vorher zu sagen wie ein Bild wohl wird. Trotz fester Vorstellung und sorgfälltiger Planung ist der Prozess der Faktor der den Ausschlg gibt und immer auch für mich eine Überraschung in sich birgt. Nach langen Jahren in Verborgenen präsentier ich nun an ausgesuchten Plätzen meine Kunst. 

 

Künstlerische Stationen

- Ausstellungen im öffentlichen Raum , Cafes, Praxen, Behörden

- Einzelausstellung DifferentART im KuK Herzogenauch (D)

- SupermART  Nürnberg , Auf AEG (D) Galerie Laurentiu Feller

- Nominiert Kunstpreis der Nürnberger Verleger (D)

- 88.Jahresausstellung des Bundes fränkische Künstler auf der Plassenburg über Kulmbach (D)

- SupermART Nürnberg, Auf AEG (D) Galerie Laurentiu Feller

- "gegenSÄTZE" Stein am Rhein , Hotel Chlosterhof (CH)

- Mitglied bei der Artfactory-Graz