Alfred Postmann hat eine vielfältige Phantasie, eine reiche Gefühls- und  innere Erlebniswelt, die er bildnerisch umsetzt.

Überlagerungen, Verschmelzungen mit verschiedenen Materialien, die den Betrachter in seine inneren Welten hineinführen sollen, unterstützt durch eine ganz eigene Farbigkeit häuft er mit dieser Phantasie an.

Entferntes wird in die Nähe gerückt oder bestimmte Details herausgearbeitet.

Bewusstes und Unbewusstes überschneidet sich und ergänzt sich in einem phantastisch anmutenden Zusammenspiel.

Seine Bilder wandeln sich zu Kompositionen, die Erlebtes und Gesehenes Erzählen.

Viel intensiver als beim Besuch der Realität verändern sich Farben, Formen, Blickwinkel und Perspektive zu Gunsten einer poetischen Wahrheit, wobei die Realität nicht abgelegt wird, sondern lediglich vereinfacht – reduziert auf das Wesentliche.

Sehnsüchte und Empfindungen versinnbildlichen sich.

Frau Mag. Heidi Korzil- Reger, Kunsthistorikerin

 

In Anlehnung seiner Verehrung für Markus Prachensky hat sich Alfred Postmann dazu entschlossen, auch in seiner unnachahmlichen Art zu malen.

Die Darstellung war dabei nicht wichtig, sondern er wollte sich nur in Prachenskys Einfühlungswelt begeben und mit seinen Welten und Gefühlen verbinden.